Mama macht einen nächsten Überzeugungsversuch, dass Ros doch nun gar nicht mehr gestillt zu werden braucht. "... und du bist ja schon zwei Jahre alt und kannst alles essen und trinken, da brauchst du Mamas Milch sowieso nicht mehr...." Keine Antwort, daher weiter: "Die anderen Kinder in deinem Alter trinken auch alle nicht mehr von der Brust." Ros: "Aber ich schon!"
Ros verschwindet hinter dem Sofa, duckt sich und will aufspringen, um Papa zu erschrecken. Dabei stolpert sie, doch steht blitzschnell auf den Beinen und ruft "Huch, da bin ich wieder!"
Mama schneidet gerade eine Zitrone auf. Ros: "Ich will mal probieren!" Mama gibt ihr gerne einen Schnitz. Ros leckt daran und verzieht das Gesicht: "Schmeckt gut..." Sie gibt dann den Schnitz zurück und sagt: "Schmeckt nicht gut. Aber probier wieder, wenn ich größer werd'."
Ich: "Wollen wir heute Milchreis essen?"
Da kommt von unserem Sohn (fast 3)
"Ja Mama, da hab ich Bock bei!"
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Mama: Schatz , iss noch ein Stück Fleisch , damit du groß und stark wirst !
Tochter: Mami , ich brauch kein Fleisch mehr zu essen , ich bin jetzt groß genug !
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Papa, wenn Du nicht mehr mit mir schimpfst, gebe ich Dir Geld !
(nachdem Sie ein Euro-Stück, das Sie im Auto gefunden und in die Jackentasche gesteckt hat, später wieder findet)
Papa schimpft mal wieder mit Tiago. Er ist gerade dabei, im Überfluss Sonnencreme auf seine Hand zu füllen mit der Folge, dass sich die Creme über den Teppichboden verteilt. Nach Papas Schimpftirade steht Tiago weinend und wütend da und schimpft kräftig zurück: “Papa Du bist doof! Du bist ein Papierkorb bis oben voll mit Papier...” <kleine Denkpause> “Ich tu' dich in die Toilette und spül' dich mit Papier runter in die Erde!”
"Wir sitzen in der S-Bahn und mein Sohn erzählt mir, dass er Hunger hat und gerne in den Speisewagen gehen möchte. Als ich im erkläre, dass es in diesem Zug keinen Speisewagen gibt, fragt er ganz verdutzt: "Hä, und wieso heißt das dann S-Bahn?"
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Auf dem Heimweg vom Osterfest beschäftigt David das Thema Tod und Auferstehung noch sehr.
Er fragt: "Papa, wann werden die Leute unter der Erde eingebuddelt?"
Papa: "Wenn sie gestorben und tot sind".
David: "Aber wer buddelt die Leute denn ein?"
Papa: "Menschen von der Kirche. Wie z.B. ein Pastor, den wir gestern im Gottesdienst gesehen haben."
David, der sich das Vergraben von Menschen nicht so recht vorstellen kann: "Aber Papa, ich dachte die Menschen von der Kirche sind lieb?"
Tiago abends mit Mama und seinem Bruder (1,5) im Bad, während Papa noch arbeitet: “Papa ist 41.” Daraufhin Mama: “Nö. Der ist doch 39.” Tiago philosophiert weiter: “Papa ist noch nicht gestorben. Der ist in der Arbeit.” Mama besorgt: “Wär’ ja auch schlimm, wenn Papa gestorben wäre. Dann wäre ich ganz allein und ihr habt keinen Papa mehr...” Tiago sieht das weniger tragisch: “Och, dann kaufen wir uns einen neuen Papa. Der ist dann 1.”
Frühstück - ich komme vom Duschen dazu - Benny gibt zu, dass er mit Milch gekleckert hat und entschuldigt sich wortreich: "Mama, ich habe mit Milch gekleckert, war aus Versehen. Ich habe wahrscheinlich zuviel Milch in den Mund gestopft, oder... [Pause]... mehr fällt mir im Moment nicht ein!"
Beim Kaffeetrinken mit Freunden schaut Anna auf meinen Ringfinger und erklärt: "Den Ring hat Mama, damit Papa nicht vergisst, dass er Mama verheiratet hat."
Auf der Heimfahrt aus dem Urlaub bemängelt Fabio in jedem Tunnel: "Gar nichts sehen!" Als Papa dann bei einer Pause die Pinoccio-DVD einlegt, der Film schon läuft, aber der Ton noch fehlt, zeigt Fabio an sein Ohr und beschwert sich erneut: "Gar nichts sehen!"
Tiago, der mittlerweile gelernt hat, dass man zu Tisch nicht rülpst und pupst, sitzt mit Eltern und Großeltern in einem gut besuchten Restaurant. Mit einem Grinsen auf den Lippen verkündet er in voller Lautstärke:
"Ich habe gepfeift ... aus dem Popo."
(Tja, wie soll man dem kleinen Mann bloß beibringen, dass so ein Pfeifen auch nicht erlaubt ist ;) )
Lara kam aus der Schule und erzählte mir mit großen Augen, dass sie einen neuen Jungen bei sich in der Klasse hätten: Der Junge hat stets einen Betreuer dabei, da er an der Krankheit "Optimismus" leidet.
(Erst nach einer Woche ist mir dann klar geworden, dass der Bub an Autismus leidet.)
Ich gehe auf die Waage - Benny hört im Flur das Geräusch des wild kreisenden Zeigers und ruft: "Wieviel wiegst Du, Mama?" Darauf ich: "68 kg!" Benny entsetzt: "68 kg! Da darfst Du überhaupt nichts mehr essen und nichts mehr trinken!"
Ich komme mit meinem Zweitgeborenen aus der Klinik. Ich wickel ihn, mein Jüngster niest, mein Dreijähriger sagt "Gesundheit". Nach einer kurzen Pause sagt er entrüstet: "Mutti, das Baby hat nicht 'Danke' gesagt."
Tiago baut mit drei Legosteinen in schwarz-rot-gelb die Deutschlandflagge. Nachmittags erwarten wir Besuch und räumen etwas die Spielsachen auf. Die Lego-Flagge aber muss jedoch laut Tiago auf dem Wohnzimmertisch stehen bleiben: “Wenn der Besuch kommt, dann weiß er, dass wir in Deutschland wohnen”.
Tiago durfte nach der Landung auf der Urlaubsinsel Kreta zusammen mit Papa die Piloten im Cockpit besuchen.
Einen Tag vor Abreise erklärt er der Mama voller Vorfreude: “Mama, wenn das Flugzeug noch nicht an ist, dann kannst Du morgen in den Kochtopf mit mir schauen.”
Faschingszeit im Kindergarten. Anna und viele andere Kindergartenkinder haben sich als Indianer(in) verkleidet. Nach der Faschingsfeier berichtet Anna mir ganz aufgeregt, welche Indianernamen sie sich ausgedacht haben (Yakari läßt grüßen):
Kleiner Dachs, ruhiger Fels, rote Blume und "fickener Wolf"!
(Zu meiner Beruhigung: Im Gespräch zeigte sich, dass "flinker Wolf" gemeint war)